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Mit der richtigen Falle keine störenden Obstfliegen mehr im Haus

Fruchtfliegen – Lästige Begleiter und wie man ihnen begegnet

Jeder der seinen Speiseplan mit regelmäßigem Obstgenuss abrundet, lernt sie früher oder später kennen. Die kleinen Plagegeister, die den Obstkorb umschwirren und sich, gerade in den warmen Sommermonaten, schnell in großer Zahl breit machen. Allgemein bekannt und gefürchtet als Fruchtfliege, taucht sie überall dort auf, wo besonders überreifes Obst aufbewahrt wird. Aber was genau sind das für Tierchen, woher kommen sie, was zieht sie an und vor allen Dingen: was kann man unternehmen, um sie wieder los zu werden?

Was fliegt denn da? Eine Fruchtfliege!

Fruchtfliegen sind Insekten aus der Familie der Drosophilidae. Insgesamt umfasst die Familie mehr als 3000 bekannte Arten, etwa 50 davon sind auch in unseren Breiten bekannt.

Die in Haushalten zu beobachtende, allgemein als Fruchtfliege bekannte Art, ist dieDrosophila melanogaster. Das nur etwa 3 mm große Insekt ernährt sich von Säften, die bei der natürlichen Vergärung überreifen Obstes und anderer zuckerhaltiger Lebensmittel entstehen. tipps gegen obstfliegenGleichzeitig wird angenommen, dass die Fruchtfliege das Verderben von Obst begünstigen und beschleunigen, indem sie Hefen von einem auf das nächste Obststück überträgt.

Woher kommen Fruchtfliegen?

Der erste, erschrockene Gedanke, beim Anblick einzelner Fliegen oder ganzer Insektenschwärme, in der heimischen Küche, wird bei vielen der Gedanke an Unsauberkeit und mangelnde Hygiene sein. Ein Fruchtfliegenbefall hat hiermit aber in der Regel nichts zu tun. Die Insekten werden vom Duft überreifen Obstes magisch angezogen. Eine unbeachtete Druckstelle eines reifen Apfels, ein paar verderbende Weintrauben und schon fühlt eine Fruchtfliege sich heimisch. Dabei bringt man die Störenfriede meist schon aus dem Supermarkt mit nach Hause. Hier herrschen optimale Bedingungen für die Fruchtfliege, die ihre Eier ablegt und so den Nachwuchs auf die Reise schickt.

Ein einzelnes Weibchen legt bis zu 400 Eier, aus denen sich schon nach 10 Tagen ebenfalls geschlechtsreife Tiere entwickelt haben können, worauf der Zyklus neu beginnt und binnen kürzester Zeit, ohne Eingreifen, riesige Schwärme entstehen können.

Was kann man gegen Fruchtfliegen tun?

Die beste Lösung scheint, der Fruchtfliege den Grund ihres Besuches zu nehmen. Sicherlich ist es ratsam, schon beim Einkauf, danach zu Hause und regelmäßig während seiner Lagerung, Obst auf Faulstellen zu untersuchen und gegebenenfalls zu entsorgen. Außerdem kann Obst bei der Lagerung außerhalb des Kühlschranks, soweit möglich, abgedeckt werden, um den Zugang zu versperren. Vollständig vermeiden lässt sich das Auftreten, gerade in den warmen Sommermonaten, jedoch kaum.

Wenn schließlich ein Befall vorliegt, kann sich dieser schnell verselbständigen, da sich die Fruchtfliege, wie beschrieben, rasant fortpflanzt und vermehrt.

Beruhigt sollte man zumindest zur Kenntnis nehmen, dass von den lästigen Besuchern in der Regel keine größere Gefahr ausgeht. Weder sind sie ein Zeichen für mangelnde Hygiene, noch stehen sie in ausgesprochenem Verdacht, Krankheiten zu übertragen oder in anderer Art und Weise für den Menschen schädlich zu sein. Selbst eine versehentlich, beim Biss in ein Stück Obst, verschluckte Fruchtfliege oder deren Eier und Larven, sind Grund zur Besorgnis. Trotzdem ist nachvollziehbar, dass sie als störend empfunden werden und nach Möglichkeiten gesucht wird, sich ihrer schnell, effektiv und dauerhaft zu entledigen.

Ihnen einzeln zu Leibe zu rücken, wie man es von großen Exemplaren anderer Insektenarten gewohnt sein mag, ist bei der winzigen Fruchtfliege keine praktikable Lösung. Auch der Einsatz von chemischen Insektenvertilgungsmitteln schließt sich meist aus, da die Fruchtfliege sich zumeist in der Nähe ihrer bevorzugten Nahrungsquelle aufhält und ein Pestizideinsatz in der Nähe von Lebensmitteln wenig empfehlenswert ist.

Eine beliebte, effektive und gesundheitlich unbedenkliche Alternative ist die Fruchtfliegenfalle. Mit ihr lassen sich Fruchtfliegen fangen und so beseitigen oder zumindest vom befallenen Obst entfernen.

Der Handel bietet eine Vielzahl unterschiedlicher Varianten der Fruchtfliegenfalle, die sich in Aufbau und Funktionsweise grundsätzlich unterscheiden. Welches die individuell passende Lösung ist, hängt hauptsächlich von persönlichen Vorlieben ab. In ihrer Effektivität unterscheiden sich die einzelnen Lösungen nicht maßgeblich.

Lebendfallen für Fruchtfliegen

Wem es aus ethischen oder moralischen Gründen wichtig ist, das Leben der gefangenen Tiere zu schonen, für den bietet der Handel Lebendfallen.

Eine Fruchtfliegenfalle dieser Art besteht grundsätzlich aus einem Behälter mit einer Öffnung, durch die Fliegen zwar hinein, nicht aber hinaus gelangen können. Üblich ist hierbei eine Trichterform, bei der sich der Zugang so weit nach innen verengt, dass die Fruchtfliege, vom Lockstoff angetrieben, zwar hineinschlüpfen kann, der jedoch so eng endet, dass die Fruchtfliege in umgekehrter Richtung nicht mehr hinein passt. Als Köder wird meist ein Stück reifes Obst in der Falle platziert, das die Insekten anlockt und dazu bringt, in die Falle hinein zu fliegen. So kann man die Fruchtfliegen fangen und zu einem späteren Zeitpunkt, an geeignetem Ort, wieder freilassen. Lebendfallen sind in der Regel unbegrenzt wiederverwendbar. Sie müssen lediglich entleert, gegebenenfalls gereinigt und erneut mit einem Köder ausgerüstet werden.

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Leimfallen für Fruchtfliegen

Wem das Leben der Störlinge weniger am Herzen liegt, der kann alternativ zu einer Leimfalle greifen. Das Prinzip ist von anderen Insektenfallen, wie dem altbekannten Fliegenfänger, den meisten Anwendern geläufig. Ein Träger, meist eine Papierkarte, ist mit einer klebrigen Substanz beschichtet und wird in direkter Nähe zu einem Behälter mit einem Lockstoff aufgestellt. Die Falle ist so gestaltet, dass eine Fruchtfliege, die sich dem Lockstoff nähert, unweigerlich mit der Klebefläche in Berührung kommt und festklebt.

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Fallen mit Lockmittel für Fruchtfliegen

Fallen mit Lockmittel gleichen im Grundsatz den beschriebenen Lebendfallen, mit dem Unterschied, dass hier ein spezielles Lockmittel für Fruchtfliegen eingesetzt wird. Meist handelt es sich um eine Flüssigkeit, die in die Falle gegeben wird und die Fruchtfliege hinein lockt. Als Lebendfallen eignen sich diese Fallen in der Regel nicht. Das Lockmittel muss in regelmäßigen Abständen ausgewechselt werden.

Glasfallen für Fruchtfliegen

Glasfallen für Fruchtfliegen sind ebenfalls Lebendfallen, die über die reine Funktion hinaus, auch einen hohen dekorativen Wert haben. Fliegenfallen sind oft ein nicht allzu ansehnliches, notwendiges Übel, das einerseits möglichst versteckt aufzustellen versucht wird, andererseits möglichst dort stehen sollte, wo Fruchtfliegen sich bevorzugt aufhalten, also zum Beispiel in der Nähe eines Obstkorbs. Glasfallen sind hier eine Alternative. Die meist kugel- oder auch kegelförmigen Behälter aus oft mundgeblasenem und handgearbeitetem Glas, werden mit einer kleinen Menge geeigneten Lockstoffes befüllt. Hierzu dient entweder spezieller Lockstoff, wie er auch bei entsprechenden Fallen, wie den beschriebenen Leimfallen, zum Einsatz kommt oder auch einfaches Essigwasser. Die optisch ansprechende Falle kann so stehend oder auch hängend platziert werden. Durch eine Öffnung im Boden gelangt die Fruchtfliege in die Falle hinein, nach dem Prinzip der Lebendfalle jedoch nicht wieder hinaus.